Über mich
Sabine Bergmann
Die Achtsamkeits- und Mitgefühlspraxis hat mir in schwierigen Lebensphasen wie auch bei der Suche nach dem tieferen Sinn des Lebens sehr geholfen und mein Leben verändert.
Ein tiefer Wunsch von mir ist, diese Erfahrungen an Menschen in herausfordernden Lebenssituationen weiterzugeben – sowohl in privaten, beruflichen als auch gesundheitlichen Belastungsphasen und so auch möglichen bevorstehenden Krisen vorzubeugen.
Bei meiner Arbeit vertraue ich zutiefst darauf, dass in jedem Menschen ein natürliches inneres Wissen und eine grundlegende Ganzheit vorhanden sind. Es erfüllt mich mit Dankbarkeit und Freude, Menschen auf ihrem Weg zu mehr Verbundenheit, Zufriedenheit und Gelassenheit unterstützen zu können.
„Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen, sie zu reiten“
Ein hilfreiches Bild für Achtsamkeit kann das einer Kerze in einem dunklen Raum sein. Wenn wir sie anzünden, beginnt der Raum sich zu erhellen – wir sehen, was da ist. Zu Beginn kann die Flamme noch unruhig flackern, wie in einem Durchzug. Doch je mehr wir Achtsamkeit üben, desto ruhiger wird das innere „Licht“. Die Zugluft nimmt ab, und wir erkennen klarer, was wirklich in uns geschieht.
Wir können die Vorgänge in unserem Inneren bewusster wahrnehmen und werden immer vertrauter mit ihnen. Die Achtsamkeitsmeditation hat ihre Wurzeln in der buddhistischen Tradition. Sie wird dort als Wissenschaft des Geistes- oder des Herzens bezeichnet, da wir uns selbst in den Mittelpunkt des erforschendes Interesses stellen.
Dadurch werden automatisierte Denk-, Gefühls- und Reaktionsmuster sichtbarer und wir können lernen, ihnen in einer wohlwollenderen Art zu begegnen.
Ein schönes Bild dafür ist die Geschichte des alten Mannes, der mit seinem Enkel am Feuer sitzt. Nach einer langen Stille sagt der Alte: „In meiner Brust wohnen zwei Wölfe. Der eine ist misstrauisch, zurückgezogen, unzufrieden, voller Sorge, manchmal wütend oder ängstlich. Der andere ist offen, wohlwollend, humorvoll, vertrauensvoll und interessiert – beide kämpfen miteinander.“ Der Enkel fragt: „Und welcher gewinnt?“ Der Alte antwortet: „Der, den ich füttere.“
Präludium
Was, wenn es gar nicht nötig ist, sich zu ändern, nicht nötig, zu versuchen, sich in jemanden zu verwandeln, der mitfühlender, präsenter, liebevoller oder weiser ist?
Wie würde sich das auf all die Bereiche in deinem Leben auswirken, in denen du unaufhörlich versuchst, besser zu sein?
Was, wenn die Aufgabe einfach nur darin besteht, sich zu entfalten, der oder die zu werden, die du in deinem innersten Wesen bereits bist – freundlich, mitfühlend und fähig, voll und leidenschaftlich in der Gegenwart zu leben?…
Was, wenn die Frage nicht lauten muss, warum ich so selten die Person bin, die ich wirklich sein will, sondern warum ich so selten die Person sein will, die ich wirklich bin?
Wie würde sich dadurch verändern, was du deiner Meinung nach lernen musst?
Was, wenn wir nicht durch Kampf und Anstrengung zu dem werden, was wir in Wahrheit sind, sondern indem wir die Menschen und Orte und Wege erkennen und annehmen, die uns die Wärme der Ermutigung bieten, die wir brauchen, um uns zu entfalten?
Wie würde das deine Wahl beeinflussen, den heutigen Tag zu verbringen?
Was wäre, wenn du wüsstest, dass der Impuls, dich in eine Richtung zu bewegen, die Schönheit in die Welt bringt, aus dem tiefsten Innern aufsteigt und dich immer führt, wenn du einfach aufmerksam bist und wartest?
Wie würde sich das auswirken auf deine Stille, deine Bewegung, deine Bereitschaft, diesem Impuls zu folgen – einfach loszulassen und zu tanzen?
Oriah Mountain Dreamer
Ich bin 1963 geboren, verheiratet, habe 3 Kinder und lebe in Hamburg. Seit über 15 Jahren praktiziere ich Achtsamkeit im buddhistischen und yogischen Kontext.
Folgende Lehrer*innen haben meinen Weg mit wesentlichen Impulsen durch regelmäßige Seminare, Fort-und Weiterbildungen und Schweige-Retreats begleitet: Jon Kabat-Zinn, Marie Mannschatz, Saki Santorelli, Bob Stahl, Florence Meleo-Meyer, Rick Hanson, John Peacock, Ursula Flückiger, Fred von Allmen, Nicole Stern, Tineke Osterloh. Angekommen bin ich im Zen Buddhistischen Zentrum Schwarzwald, gegründet von Zentatsu Richard Baker, unter der Leitung von Tatsudo Nicole Baden Roshi.
Meine Arbeitsfelder
- Traumasensibles & achtsamkeitsbasierten Coaching
- Deep Rest (Tiefes Ruhen) Meditationskurs seit 2022
- MBCL (Achtsamkeitsbasiertes (Selbst)-Mitgefühlstraining) seit 2020
- Mindful Parenting (Achtsames Elternsein) seit 2019
- MBCT Kurse: Rückfallprophylaxe von Depressionen und Ängsten seit 2018
- MBSR Kurse: Stressbewältigung durch Achtsamkeit seit 2016
Meine Qualifikationen
- Zertifizierte Coachin für NI Neurosystemische Integration, ganzheitlich-integrative Traumaarbeit (Verena König)
- Fortbildung: Traumasensitive Achtsamkeit (David Treleaven, Arbor-Seminare)
- Fortbildung: Achtsamkeit und Mitgefühl in der Behandlung und Beratung von traumatisierten Menschen (Dr. Luise Reddemann & Dr. Paul Grossman, Europäisches Zentrum für Achtsamkeit)
- Fortbildung: Positive Neuroplastizität (Rick Hanson: Arbor-Seminare)
- Fortbildung zur Lehrerin für Deep Rest Meditation (Nicole Stern)
- Mitglied im Berufsverband der Achtsamkeitslehrenden, MBSR-MBCT Verband e.V., Berlin. Anerkennung als Senior Teacher
- Zertifizierte MCP*-Lehrerin (Ausbildung: Arbor-Seminare)
- Zertifizierte MBCL*-Lehrerin (Ausbildung: Institut für Achtsamkeit)
- Zertifizierte MBCT*-Lehrerin (Ausbildung: Institut für Achtsamkeit)
- Zertifizierte MBSR*-Lehrerin (Ausbildung: Institut für Achtsamkeit)
- Heilpraktikerin für Psychotherapie
- Zertifizierte Mediatorin mit Schwerpunkt Familienmediation (Ausbildung bei Brückenschlag)
- Zertifizierte Schulmediatorin (Ausbildung bei SiS-Landesverband)
- Zertifizierte Coachin (Ausbildung bei Brückenschlag)
- Universitätsabschluss (Magister Artium) an der Universität Hamburg in Geistes- und Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Personalentwicklung und Personalführung
* MBSR: Mindfulness-Based Stress Reduction, MBCT: Mindfulness-Based Cognitiv Therapy, MCP: Mindful Compassionate Parenting, MBCL: Mindulness-Based Compassionate Living – mitfühlend Leben.
Letzte Änderung: Januar 2026